Chronik - Librue_19

Lindenbrüder Hemeln
Title
Direkt zum Seiteninhalt

Chronik

Der Verein

 


Chronik
des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln e.V.
50 Jahre Clubgeschichte von 1964 bis 2016


1964
Es war an einem Dienstag, genau gesagt am Dienstag, den 14. Januar 1964. Die Straßen von Hemeln nach Hann.Münden und Göttingen (über Dransfeld) waren durch einen Eisregen total vereist, so das viele Hemelner die Fahrt zur Arbeitsstelle scheuten und nicht antraten. Um den Tag rum zu kriegen trafen sich mehrere männliche Jugendliche und junge Männer bereits am Vormittag in der Gastwirtschaft „Zur Linde". Im weiterem Verlauf des Tages breitete sich dieses Beisammensein zu einem beträchtlichen Trinkgelage aus und zu vorgerückter Stunde kam das Thema: „Zusammenhalt in der Hemelner Jugend" auf. Hierüber wurde lebhaft diskutiert. Am Ende dieser Diskussion kam man zu dem Entschluß, daß die Hemelner Dorfjugend viel mehr gemeinsam unternehmen und veranstalten sollte und man legte fest, am 10.Februar 1964 gemeinsam in der „Linde" den Rosenmontag zu feiern. (Der 14. Januar 1964 wird als Gründungstag des Freundschaftsclub „Lindenbrüder" Hemeln angesehen, da diesem Tag der geistige Ursprung zugesprochen wird an dem die Idee zur Gründung eines neuen Clubs entsprang. Protokollarisch wurde der offizielle Beschluß hierzu jedoch erst am 22. Februar 64 gefaßt.) Aus bestimmten Gründen hatten einige der anwesenden jungen Männer Differenzen mit einer anderen Gastwirtschaft im Dorf. Die anderen Teilnehmer erklärten sich im Verlauf dieser Zusammenkunft solidarisch mit ihnen und verpflichteten sich in Zukunft diese besagte Gastwirtschaft zu meiden. In der heutigen Zeit ist im Verein von diesen Differenzen zu der anderen Dorfgastwirtschaft nicht mehr viel zu merken. Die meisten jüngeren Vereinsmitgliedern haben wenig oder gar keine Kenntnis von dem damaligen Zwist der Gründergeneration, und diese haben größtenteils die alte Fehde schon lange beendet, so das man heute von einem normalen, ja teilweise guten Verhältnis sprechen kann. olgende 16 männliche Hemelner Jugendliche und junge Männer erschienen zur geplanten Rosenmontagsfeier: Friedel und Wilhelm Baake, Erich Beuermann, Albert Borchert, Hans-Werner Dell, Karl-Heinz Drüke, Carl-Gottfried Heide, Heinz Kühne, Heinz und Wilhelm Ludewig, Karl-Heinz, Ludolf und Willi Pape, Ewald Reetze, Bernd Schutnagies und Manfred Völker. (Von diesen 16 Erschienenen waren Hans-Werner Dell und Carl-Gottfried Heide bei der späteren offiziellen Gründung des Clubs nicht mehr dabei!) Die Rosenmontagsfeier war ein voller Erfolg und es wurde beschlossen am 22.Februar erneut einen gemütlichen Abend zu veranstalten, an dem alle Freunde und Bekannten, die an der Rosenmontagsfeier nicht teilnehmen konnten, zu eingeladen wurden. Es erschienen 28 Personen und gemeinsam aß man Pferderouladen, ein Gericht, das bis zu diesem Abend eine Menge der Anwesenden noch nie gegessen hatte und das heute „das Traditionsgericht" der Lindenbrüder bei jeder Jahreshauptversammlung ist. Im Laufe des Abends kamen die Anwesenden zu dem Entschluss, wie sie es am 14. Januar diskutiert hatten, die Form für einen engeren Zusammenhalt zu finden. Aus diesem Grund sollte ein Club gegründet werden, der sich von den bisherigen Vereinen und Verbänden in Hemeln in Form, Strukturierung und Aufgabe unterscheiden und abheben sollte. Das in den anderen Vereinen bestehende herachische Vorstandssystem sollte durch ein gleichberechtigtes Komitee als sogenannte Führungsriege, ersetzt werden. In dieses Komitee wurden Wilhelm Baake, Willi Pape und Bernd Schutnagies gewählt. Dieses Komitee sollte die Clubstatuten ausarbeiten. Des Weiteren sollten regelmäßig jeden 1. Sonnabend im Monat Versammlungen des Clubs im Vereinslokal „Zur Linde" stattfinden. Als Namen für den neuen Club wählte man, bezugnehmend auf die Örtlichkeit der dieser Gründungsgedanke entstammte, „Freundschaftsbund der Lindenbrüder". Für den 7. März 1964 wurde die erste Club Versammlung festgesetzt. Im Vorfeld dieser ersten Club-Versammlung erklärte sich Fritz Schäufler, Leiter der Hemelner Zweigstelle der Kreis- und Stadtsparkasse Münden, bereit, das Komitee aufgrund seiner Erfahrungen auf diesem Gebiet bei der Ausarbeitung der Clubstatuten zu unterstützen. Diese Hilfe wurde dankend angenommen. – Wenig später wurde Fritz Schäufler für seine Unterstützung zu Ehrenmitglied des Clubs ernannt. Er starb jedoch kurz danach am 28. August 64 an den Folgen eines bei der Kirmes erlittenen Unfalls. – Ob diese neue Konzeption der Vereins- und Führungsstruktur des Freundschaftsbundes der Lindenbrüder mit einem gleichberechtigten Komitee im Gegensatz zu den „althergebrachten" und konservativen Vereinsstrukturen der Väter- und Großvätergeneration, bereits als ein frühzeitiges Aufbegehren der örtlichen Jugend gegen bestehende Verhältnisse zu betrachten ist, mag der Verfasser dieser Chronik heute nicht mehr zu beurteilen. Festzustellen bleibt nur, daß man etwas Anderes als das bisher Bekannte machen wollte; bekanntlich wurde ja die offene Konfrontation gegen das sogenannte Establishment 4 Jahre später von der sogenannten 68-iger Generation geführt. Kritiker und Gegner des neu gegründeten Freundschaftsbundes der Lindenbrüder stellen die Motive, die zur Gründung des Clubs geführt haben anders als eben geschildert dar. So soll ein Gründungsmitglied aus nicht erhörter Liebe zur Tochter einer anderen Hemelner Gastwirtschaft seine Freunde und Kumpels solidarisch verpflichtet haben nur noch in der Gastwirtschaft „Zur Linde" zu verkehren und die besagte andere Gaststätte zu meiden. Ob der Wahrheitsgehalt dieser Theorie stimmt vermag der heutige Vereinsvorstand nicht mehr einwandfrei zu recherchieren und somit zu beurteilen, zumal sämtliche jetzigen Vorstandsmitglieder 1964 noch in den Kinderschuhen steckten bzw. noch gar nicht geboren waren. Somit kann dieses Gerücht weder dementiert noch bestätigt werden. Die 2. Monatsversammlung fand am 4. April 64 statt. Zu ihr erschienen bereits 31 Lindenbrüder. Der junge Club wollte sich die Pflege und Aufrechterhaltung von alten Bräuchen und Sitten sowie Hilfeleistung in Dringlichkeits- und Notstandsfällen zum Ziel setzen. Schnellstmöglich sollte mit der Um setzung dieser Ziele begonnen werden. Es wurden dann mehrere Punkte angesprochen und diskutiert die der Club durchführen bzw. die er unterstützen wollte. So wurde beschlossen am Ostersonntag 1964 auf dem Lohberg ein riesiges Osterfeuer abzubrennen. Des Weiteren wollte man als Dienst für die Allgemeinheit die Erdarbeiten für die neue Friedhofskapelle übernehmen. Außerdem sollte jedem Lindenbruder als altem Brauch am 1. Mai ein Baum vor die Tür gestellt werden. Am 3. Mai 64 fand die 3. Monatsversammlung statt. Nach angeregter Debatte wurde beschlossen, daß der Club sich Anstecknadeln zulegen wolle, die das Sym bol der Linde tragen. Lindenbruder Erich Koch wurde mit dieser Aufgabe betraut. - Nach ihrer Fertigstellung wurden die neuen Anstecknadeln zum Stückpreis von 1,70 DM an die Mitglieder auf der Monatssitzung am 4. Juni ausgegeben. – Des weiteren sollte am 2. Pfingsttag ein Frühschoppen im Garten des Vereinslokals „Zur Linde" stattfinden. Der Vereinswirt Heinz Bühler wollte sein Lokal umbauen. Hierbei gelobten ihm die Linden brüder Unterstützung. Auf der Monatsversammlung am 4. Juni 64 beschlossen die Anwesenden, daß sich der Verein eine Vereinsfahne anschaffen solle. Mit der Erarbeitung des Fahnenentwurfs wurden Erich Koch und Willi Pape beauftragt. Beide traten auch mit dem Mündener Kunstmaler Hans Graf in Verbindung. Dieser bemalte nach dem vorliegenden Entwurf Falschschirmseide beidseitig. Die Kosten hierfür betrugen 100 DM. Die Gesamtkosten der Fahne, die noch mit Goldfransenumsäumt wurde sowie für die neue Fahnenstange und sonstiges Fahnenzubehör betrugen insgesamt 1.500 DM. Da der junge Verein noch nicht über eine größere Summe Vereinsvermögen verfügte, schoß Lindenbru der Erich Koch den Kaufpreis vor. Die Fahne zeigt auf der Vorderseite das Vereinssymbol, die Linde. Davor befinden sich zwei zum Gruß gereichte Hände. (Historikern sticht hier vielleicht der Vergleich zur Fahne des von Ferdinand Lassalle 1863 in Leipzig gegründeten Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein ins Auge, jedoch läßt sich keinerlei Verbindung hierzu herstellen. Lediglich das brüderliche Zusammenstehen und das Beschwören der Stärke durch Einigkeit ist gleich.) Über der Linde steht das Wort „LINDENBRÜDER" und unter den ineinander verschlungenen Händen das Wort „HEMELN". Neben der Linde links steht 19 rechts daneben 64, das Gründungsjahr des Vereins. Auf der Rückseite befindet sich die Ruine der Bramburg. Rechts und links ist die Burgruine von jeweils einem Lindenblatt eingerahmt. Darüber stehen die Worte „EI NER FÜR ALLE", darunter „ALLE FÜR EINEN", das Vereinsmotto. Die Fahnenweihe fand am Sonntag, den 12. Juli 1964 um 10.00 Uhr in der Marienkirche in Hemeln statt. Da es sich hier um den Kirmessonntag handelte, hatte verständlicher Weise eine große Zahl von Lindenbrüdern arge Schwierigkeiten pünktlich zum Weihgot tesdienst zu erscheinen. Derjenige Lindenbruder, der nicht an der Fahnenweihe teilnahm mußte eine Strafge bühr von 5,00 DM in die Clubkasse zahlen. Die Vereinsmitglieder verpflichteten sich regelmäßig monatlich den Betrag von 2,00 DM zu sparen. Jedem Vereinsmitglied stand ein Sparfach im neu aufgehängten Spar schrank im Vereinslokal „Zur Linde" zur Verfügung. Wer nicht regelmäßig sparte mußte Strafgeld bezahlen. Dieses kassierte der sogenannte Strafgeldkassierer ein. Auf der 6. Monatsversammlung am 1. August 64 wurde die neu geschaffene Vereinsstruktur schon wieder über den Haufen geworfen und es wurde beschlos sen, den Club in einen Verein mit konventionellen Vereinsstrukturen umzuwandeln. Es wurde traditionell, wie in anderen Vereinen üblich, ein Vorstand gewählt dessen Aufgabe es war den Verein zu führen und zu len ken. Der Verein erhielt den Namen „Verein der Lindenbrüder". Erster Vorsitzender wurde Ludolf Pape. Der zum Ehrenmitglied ernannte Hemelner Kaufmann Hermann Koch machte den Vorschlag, daß sich zwei Lin denbrüder zur Wahl des Gemeinderates im September 1964 als Kandidaten aufstellen lassen sollten. So kan didierten Hermann Koch und Ludolf Pape für den Gemeinderat. Beide Lindenbrüder schafften den Sprung ins Gemeindeparlament. Lindenbruder Hermann Koch wurde 2. Beigeordneter (2. Stellvertretender Bürgermeister) und Ludolf Pape war mit 28 Jahren jüngstes Gemeinderatsmitglied. Werner Götte hatte zu dieser Zeit einen Flaschenbierverkauf. Bei ihm kehrten nach Feierabend diejenigen Lindenbrü der noch auf die eine oder andere Flasche Schaumburger Bier ein, die beim Bau der neuen Friedhofskapelle mithalfen. Werner Götte textete für die Lindenbrüder nach der Melodie des russischen Volksliedes „Stenka Rasin" das 4-strofige Vereinslied. Auf Beschluß der Mitglieder sollte es am Ende einer jeden Lindenbrüderver sammlung gesungen werden. Da das Vereinssymbol eine Linde ist beschloß der Verein im Garten des Ver einslokals „Zur Linde" eine solche zu pflanzen. Dies geschah am 12. Oktober 1964.


1965
Die erste Jahreshauptversammlung fand am 6. Februar 1965 im Vereinslokal statt. Die Mitglieder ernannten Louis Pape, genannt Appa-Loui, und W. Spies, Besitzer der Baumschule Spies in Lippoldsberg, zu Ehrenmit­gliedern des Vereins. Ein Antrag des 1. Vorsitzenden des Vereins, Ludolf Pape, der Club solle sich beim Ge­meinderat um die Ausrichtung der Hemelner Kirmes 1966 bewerben, wurde mehrheitlich abgelehnt. Im Mai 1965 suchte ein großes Unwetter das obere Wesertal heim. Durch die in kürzester Zeit gefallene große Re­genmenge schwoll der Hemelbach in Veckerhagen derart schnell an und überschwemmte mit dem mitge­führten Schlamm und Geröll die Grundstücke der Anlieger. Das Sägewerk Sauerbrei war besonders schwer hiervon betroffen. Die Lindenbrüder halfen an einem Sonnabend und Sonntag in einer Stärke von jeweils ca. 30 Mann unentgeltlich bei den Aufräumarbeiten im Nachbarort. Eine Besichtigungsfahrt zu den Coca-Cola Werken nach Kassel wurde am 25. Mai 65 unternommen. Vielen Lindenbrüdern ist diese Fahrt noch in sehr guter Erinnerung. Der Frühschoppen 1965 im Wesergarten des Vereinslokals „Zur Linde“ nahm für alle Betei­ligten eine zu Beginn der Veranstaltung nicht geahnte Wendung. So erschien am Spätnachmittag der Ortspo­lizist Karl Hesse verärgert in der Runde der fröhlichen Zecher. Er erläuterte den verdutzten Lindenbrüdern, daß ihm eine Anzeige wegen ruhestörendem Lärm der Feiertagsruhe aus dem Nachbarort Veckerhagen vor­läge. Die Anwesenden erklärten einstimmig in fröhlicher Runde zwar gesungen zu haben, jedoch sei dies in einer Lautstärke geschehen, die alles andere als ruhestörend gewesen sei. Die Anzeige gelangte auf den Tisch des Oberkreisdirektors des Landkreises Münden. Dieser rief, um sich über die Angelegenheit genau zu informieren, den Hemelner Pastor an und fragte ihn, was es denn mit den Lindenbrüdern in Hemeln auf sich habe. Dieser erklärte dem OKD, das die Lindenbrüder am Pfingstmontag nach seinem Dafürhalten keine Stö­rung der Feiertagsruhe begangen hätten. Außerdem hätten sie sich bereits tatkräftig beim Bau der neuen Friedhofskapelle beteiligt und alte Bräuche im Ort wieder eingeführt. Außerdem habe auch er zu Pfingsten eine Birke als Hausschmuck erhalten. Der OKD ließ darauf hin die Anzeige unter den Tisch fallen. Eingeweih­te meinen gar zu wissen, daß die Anzeige gar nicht aus Veckerhagen sonder von Hemelnern, die dem Freundschaftsbund nicht so wohl gesonnen waren, getätigt wurde. Im November 1965 stiftete Schuhma­chermeister Rudi Jatho dem Freundschaftsclub für seine neue Vereinsfahne einen Fahnengurt. Auf der 15. Monatsversammlung am 6.November 1965 wurde beschlossen, dass die „Lindenbrüderkapelle“ (Lindenbrü­der, die musikalisch auch beim Spielmannszug des TSV „Jahn“ Hemeln aktiv waren) unter der Leitung von Rudi Ludewig den Polterabend bei Albert Krumsiek in Löwenhagen musikalisch umrahmen sollte. Erich Koch wurde beauftragt die Junggesellenabschiedsrede zusammenstellen und halten.

1966
Von den bei der Gründung beschlossenen Monatsversammlungen fand im August 1966 die 17. und Letzte statt. Hier wurde beschlossen, daß sich der Freundschaftsclub bei der Gemeindeverwaltung um die Ausrich­tung der Kirmes 1967 bewerben soll. Die ausgearbeiteten Clubstatuten (Satzung) wurden auf der 2. Jahres­hauptversammlung am 5. März 1966 von den Versammlungsmitgliedern genehmigt. Gleichzeitig wurde die Anschaffung einer Pauke mit Zubehör bekannt gegeben. Winfried Kühne sollte (mit seinem Schifferklavier) die musikalische Umrahmung bei den Polterabenden übernehmen. Im Protokoll der 3. Jahreshauptversamm­lung am 28.12.1966 wurde der Clubname mit der „Freundschaftsclub der Lindenbrüder“ angegeben. Es wird beschlossen, daß das Tragen der Vereinsnadel auf der Kirmes Pflicht ist. Als Kirmesburschen wurden Helmut Brüller und Wolfgang Osenbrück als Verheiratete und Heinz Schucht sowie Friedel Dannhauer als Ledige ge­wählt. Da vor der Kirmes Wolfgang Osenbrück erkrankte und Helmut Brüller verhindert war, sprangen Erich Koch und Wilhelm Ludewig als Ersatz ein. So hatte die Kirmes 1967 erstmals in der Kirmesgeschichte vier Junggesellen als Kirmesburschen.

1968
Ab März 1968 wurde der Verein unter dem Namen als „Freundschaftsclub “Lindenbrüder“ Hemeln“ geführt.

1969
Der 14. Januar 1969 wurde würdig von den Lindenbrüdern begangen. Anläßlich des 5- jährigen Clubbeste­hens traf man sich zu einer Gedenkstunde im Vereinslokal „Zur Linde“. Lindenbruder Heinz Kühne hatte den Text des Lindenbrüderliedes abgedruckt und vervielfältigt. Es wurde von allen Mitgliedern mit voller Inbrunst gesungen.

1970
Wurde bis dato der Vereinsbetrag seit Gründung vom Kassenwart persönlich kassiert, so wurde auf Wunsch des Kassenwartes, zwecks Arbeitserleichterung, auf der Jahreshauptversammlung am 29. Dezember 1970 der Beschluß gefaßt mit der Zeit zu gehen und den Jahresmitgliedsbeitrag vom jeweiligen Konto einzuziehen.

1971
Erstmalig wurde zu Ostern 1971 seit der Einführung 1964 kein Osterfeuer abgebrannt.

1974
1974 wurde die traditionelle Hemelner Kirmes vom Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ ausgerichtet. Kirmes­burschen waren Erich Beuermann und Wolfgang Weiß als Verheiratete sowie Dietmar Osenbrück und Dieter Klinner als Ledige. Erstmalig wurden die Festwagen des Kirmesumzuges beurteilt und prämiert. Im Wer­tungskomitee saßen Herr Olt. Marx von der Patenkompanie, Herr Oberamtmann Heise von der Stadtverwal­tung Münden, Herr Lehrer Heinz Potthast und unser Mitglied Ernst Schüßler. Gemäß Versammlungsbeschluß vom 29. Juni 1974 wurde auch erstmalig am Kirmesmontag auf dem Frühschoppen für Männer ein Eintritt von 3,00 DM kassiert.

1975
1975 erkrankte Lindenbruder Walter Schucht II (Trift 55) schwer. Da der Junggeselle noch Landwirtschaft betrieb konnte er krankheitsbedingt seine Ernte nicht einbringen. Seine Vereinskameraden standen ihrem Lindenbruder bei und halfen beim Heu machen sowie Dreschchen und Stroheinfahren. Leider verstarb Lin­denbruder Walter Schucht an seiner schweren Erkrankung noch 1975 im Alter von 41 Jahren.

1976
Der Ortsbrandmeister erteilte 1976 keine Genehmigung zum Abbrennen des Osterfeuers auf dem Lohberg. So mußte es an der Beeke (Betonstraße) abgebrannt werden. Dies geschah erstmalig mit dem Verkauf von Grillbratwurst und Bier, was von der Hemelner Bevölkerung gut angenommen wurde. Auf der Jahreshaupt­versammlung am 29. Dezember 1976 wurde der Mitgliedsbeitrag von 50 Pfennig (seit 1964) auf 1,50 DM pro Monat erhöht.

1977
Zu Ostern 1977 wurde das Osterfeuer wieder auf dem Lohberg abgebrannt. Erstmals unterstützten die Ju­gendfeuerwehr und der Turn-u. Musikverein (Musikzug) den Aufbau und das Abbrennen des Osterfeuers.

1978
Zu den vom Ortsrat 1978 initiierten Aufräumarbeiten am Heldenhain nahm auch eine Abordnung des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ teil.

1981
Das Osterfeuer 1981 fand erstmalig seit seiner Einführung 1964 durch die Lindenbrüder ohne diese statt. Leider waren kaum noch Mitglieder zum Aufbau zu bewegen gewesen. So hatte die Jugendfeuerwehr allein diese Aufgabe übernommen. Die Kirmes in diesem Jahr wurde wieder von den Lindenbrüdern ausgerichtet.
Kirmesburschen waren diesmal Dietmar Osenbrück und Dieter Klinner als Verheiratete sowie Axel Osenbrück und Hartmut Pape als Ledige. 1981 lief unter dem Titel „Jahr der Behinderten“. Die Lindenbrüder beteiligten sich an dieser Aktion und spendeten 500,00 DM an ihr behindertes Vereinsmitglied Matthias Ludewig. Des Weiteren wurde der Familie Heinz Cleff, deren Wohnung durch einen Wohnhausbrand beschädigt wurde der Betrag von 250,00 DM gespendet.

1984
Als größtes Ereignis der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts findet 1984 die 1150-Jahrfeier Hemelns statt. Die Lindenbrüder nehmen mit einem Festwagen am Umzug teil, der von einem alten LANZ – Bulldog gezo­gen wird. Thema des Festwagens ist eine alte Schmiede auf dem der 1. Vorsitzende, Schmiede- und Schlos­sermeister Willi Pape, in einer Esse Eisen schmiedet. Zum traditionellen 5050 – Knobeln im November 1984 werden erstmals auch die Ehefrauen und Lebensgefährtinnen der Lindenbrüder eingeladen.

1989
Die Kirmes 1989 wurde wieder einmal durch den Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ ausgerichtet. Kirmesbur­schen waren Michael Ludewig und Rüdiger Schierz als Verheiratete sowie Thomas Baake und Hartmut Pape als Ledige. Da es bereits den ganzen Sonntag starkregnete und kurz nach Beginn des Festumzuges ein schweres Gewitterschauer nieder ging, musste der Umzug abgebrochen werden. Die Vereinssatzung wurde von Thomas Baake aktualisiert und auf die Gemeinnützigkeit hin überprüft. Auf der Jahreshauptversamm­lung wurde sie mehrheitlich genehmigt und 1990 ließ sich der Verein ins Vereinsregister des Amtsgerichts Münden eintragen.

1991
Der Vorschlag von Lindenbruder Wolfgang Göbert den Vereinsbeitrag zeitgemäß auf ca. 25,00 DM anzupas­sen wird mehrheitlich angenommen und zur Beschlußfassung auf die Tagesordnung der Jahreshauptver­sammlung 1992 gesetzt werden.

1992
Die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags wird auf der Jahreshauptversammlung am 29. Dezember 1992, von 18,00 DM auf 24,00 DM mit 27 Ja- sowie 5-Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen beschlossen. Thomas Baake stellt den Antrag gemäß der Vereinssatzung „Pflege und Förderung alter Sitten und Gebräuche“ in Hemeln einen Maibaum aufzustellen. Diesem Antrag wird von der Versammlung bei 2 Enthaltungen zugestimmt. Lin­denbruder Jürgen Heindrich will in seiner Firma die Masthalterung herstellen lassen und Bernd Henne will die notwendige Fichte schlagen.

1994
Der seit 1969 gewählte, langjährige 1. Vorsitzende der Lindenbrüder, Willi Pape, heiratet am Gründungstag des Freundschaftsclubs, am 14. Januar 1994 seine langjährige Lebensgefährtin und Verlobte, Lisa Macken­roth, heimlich und in aller Stille, entgegen seiner Zusage auf der Jahreshauptversammlung 1980, dies dem Lindenbrüdervorstand rechtzeitig mitzuteilen! Die Feier findet im Gasthaus „Letzter Heller“ an der Werra statt. Am 1. Mai 1994 wird unter Mitwirkung des MGV „Concordia“ des Frauenchores und der Seniorentanz­gruppe des DRK erstmalig in Hemeln vor dem Dreschschuppen durch die Lindenbrüder ein Maibaum aufge­stellt. Diese Veranstaltung findet bei der Dorfgemeinschaft guten Anklang und wird ein voller Erfolg. Der Mai­baum war von Lindenbruder Sven Kühne mit einem geliehenen LKW der Baufirma F.-W. Kirchner aus Gimte aus dem Niemetal hinter Bursfelde unter abenteuerlichen Bedingungen nach Hemeln geholt und dort von Lindenbruder Gerhard Müller geschält worden. Zum ersten mal werden in diesem Jahr keine Pfingstbäume an die Lindenbrüder verteilt, da die von den Mitarbeitern des Forstamtes Bramwald geschlagenen „Schwie­pen“ ein erbärmliches Aussehen hatten und das „Pfingstbaumkommando“ es ablehnte diese mit aus dem Wald zu bringen und an die Lindenbrüder zum Aufstellen zu verteilen.

1995
Beim Ausbau des Friedhofweges 1995 zur Friedhofshalle sind einige Lindenbrüder überaus aktiv bei der Mit­arbeit. Vom Überschuß der ersten 1. Mai-Feier übergibt der Freundschaftsclub Lindenbrüder dem Hemelner Kindergarten Spielsachen (LEGO-Steine) im Wert von 500,00 DM. Erstmalig gibt der Verein beim traditionel­len Pferderouladenessen auf der Jahreshauptversammlung 1995 einen Essenszuschuß von 7,50 DM. Zu Kir­mesburschen für die Kirmes 1996 werden Herbert Grünewald und Sven Kühne als Verheiratete sowie Uwe Leck und Werner Henne als Ledige gewählt. Ersatzkirmesbursche wird Burckhard Wieland.

1996
Bei der Anpflanzung der neuen Hecke rund um den Friedhof halfen einige Lindenbrüder dem Kirchenvor­stand unterstützend mit. Auf der Jahreshauptversammlung 1996 wurden für die HNA, Mündener Allgemeinen – Aktion für zwei krebskranke russische Kinder spontan 350,00 DM gesammelt.

1997
In der Nacht vom 5. Auf den 6. Januar 1997 brannte das ans Haus angebaute Wirtschaftsgebäude sowie das Hausdach unseres Vereinsmitgliedes Ludolf Pape nieder. Die Lindenbrüder halfen in großer Zahl mit Kräften und Gerät bei den Aufräumarbeiten. Beim Dreschschuppenanbau übernahmen die Lindenbrüder die Aufgabe die Erdarbeiten auszuführen und die Fundamente herzustellen. Beim ersten Hemelner Weihnachtsmarkt übernahmen die Lindenbrüder zusammen mit dem Sportverein TSV „Jahn“ den Getränkeausschank hinter der Theke.

1999
Im Jahr 1999 unterbreitet Lindenbruder Thomas Baake dem Vorstand den Vorschlag, an dem Maibaum Querträger mit den Wappen und Logos der Hemelner Vereine und Verbände sowie der Ortschaft Hemeln, der Stadt Hann.Münden und dem Landkreis Göttingen aufzuhängen. Thomas wird beauftragt mit den Verei­nen und Verbänden sowie den Kommunalverwaltungen Kontakt aufzunehmen und Abzuklären ob das jeweili­ge Wappen am Maibaum aufgehängt werden darf. Da der ein oder andere Verein noch gar kein Wappen / Logo hatte, entwarf Thomas noch für diese ein Vereinsemblem.

2000
Erstmalig am 1.Mai 2000 werden die Vereinswappen und –logos sowie die kommunalen Wappen am Mai­baum angebracht. Zum zweiten Mal seit Bestehen des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ gibt es keine Pfingstbäume. Die Revierförster sehen zur heutigen Zeit die Birke nicht mehr als Schädling der anderen Nutzbäume an und sind somit auch nicht mehr bereit Jungbirken in der von den Lindenbrüdern benötigten großen Anzahl schlagen zu lassen. Mit der Freiwilligen Feuerwehr wurde auf dem Weihnachtsmarkt der Stand getauscht. Zusammen mit dem TSV „Jahn“ wurde der Grillstand übernommen.

2001
Auch im Jahr 2001 gibt es leider keine Pfingstbäume, so dass diese alte Lindenbrüdertradition wohl ausster­ben muß.

2002
Im Februar 2002 beschließt die Mitgliederversammlung die von der Arbeitsgruppe vorgelegte Satzungsaktua­lisierung sowie die Einführung einer Geschäfts- und Ehrungsordnung. Am 25.April wird in der privaten Fich­tenanpflanzung des 2.Vorsitzenden Uwe Leck ein neuer Maibaum geschlagen. Nach dem Abbau wird der alte Maibaum zersägt und Lindenbruder Andreas Baake zur Verfeuerung zur Verfügung gestellt. Im August wurde dem langjährigen 1.Vorsitzenden, Willi Pape, für sein vielseitiges gesellschaftliches Engagement vom Bun­despräsidenten Johannes Rau das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

2003
Am 1. Mai 2003 wird in Hemeln vor dem Dreschschuppen zum 10. Mal seit 1994 der Maibaum aufgestellt. Der alte und erste Maibaum wurde im Oktober 2002 nach dem „Umlegen“ entsorgt. Die Lindenbrüder legen sich als einer der ersten Vereine in Hemeln eine Internethomepage zu. Internetbeauftragter wird Karsten Dalfuß.

2004
Am offiziellen Gründungstag des Vereins, am 14.Januar trifft sich eine große Zahl von Lindenbrüdern im Ver­einslokal „Zur Linde“ um gemeinsam den 40.Gründungstag zu feiern. Beim Maibaumaufstellen am 1.Mai wird den Kindern erstmalig eine Hüpfburg kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Lindenbrüder richten von Freitag, dem 9. Juli bis Montag, dem 12. Juli 2004 – anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens - die Kirmes aus.

2005
Nach der Teilnahme an einem Wettbewerb der Volksbank Dransfeld eG erhalten die Lindenbrüder einen Be­trag in Höhe von 500,00 € den sie mit zusätzlichen Vereinsmitteln für den Bau eines Sandkastens auf dem Anger und die Pflasterung vor der Hinweistafel – ebenfalls auf dem Anger – investieren wollen. Vereinswirt Heinz Bühler und Ehefrau Renate feiern das 125 jährige Bestehen des Vereinslokals „Zur Linde“. Auf der Jah­reshauptversammlung 2005 schlägt der 2.Vorsitzende Uwe Leck vor jeden 1.Freitag im Monat einen Däm­merschoppen im Vereinslokal abzuhalten. Nach anfänglichem Erfolg schläft diese Veranstaltung jedoch rasch wieder ein.

2006
Die Pflasterung vor der Hinweistafel und das Aufstellen eines Sandkastens auf dem Anger werden ausge­führt. Ein zusammenbaubares Rohrgestänge wird gebaut, dass mit Planen überzogen als Wind- und Regen­schutz am Dreschschuppen den Grill überdachen soll. Bei den Wahlen auf der Jahreshauptversammlung kan­didiert der 1.Vorsitzende Herbert Grünewald aus persönlichen Gründen nicht wieder. Neuer 1.Vorsitzender wird sein bisheriger Stellvertreter Uwe Leck.

2007
Zu den bereits im Vorjahr der Allgemeinheit gespendeten Pflasterung vor der Hinweistafel und dem  Sand­kasten stiften die Lindenbrüder in diesem Jahr eine massive Holzsitzgruppe, bestehend aus zwei Bänken und einen Tisch, erneut für den Anger. Sie soll neben dem Sandkasten am Spielplatz stehen. Des Weiteren spen­den Sie 3 selbstgebaute Ständer zum Aufhängen für die Kränze bei der Feierstunde am Volkstrauertag. Am 29.Dezember 2007 findet die letzte Jahreshauptversammlung der Lindenbrüder im Gründungs- und Vereins­lokal „Zur Linde“ statt.

2008
Erstmalig wird in Kooperation mit dem Musikexpress Hemeln am 30.April ein Tanz in den Mai im Dresch­schuppen organisiert. Hierbei wird gegen 19:00 Uhr der Maibaum aufgestellt. Bei einer Planenfirma in Uder (Thüringen) bestellen die Vorstandsmitglieder Uwe Leck, Bernd Bührmann und Thomas Baake nach persönli­cher in Augenscheinnahme eine stabile Plane für das Rohrgerüst am Dreschschuppen – in der Hemelner Um­gangssprache Grillstand genannt. Die Kosten hierfür betragen 500,00 €. Erstmals seit bestehen des Vereins – seit 1964 – wird eine Jahreshauptversammlung nicht im Gründungs- und Vereinslokal „Zur Linde“ (Heinz Bühler) abgehalten. Familie Bühler hat im Verlauf des Jahres die Gastwirtschaft geschlossen. Mit der Wirtin des Gast- und Pensionshauses „Zur Krone“ – Elfriede Ludewig – fand der Verein eine freundliche Aufnahme und konnte so erstmalig in der Krone am 27.12.2008 seine Jahreshauptversammlung abhalten.

2009
Erstmalig seit bestehen des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln fällt der traditionelle Pfingstfrühschop­pen am Pfingstmontag aus. Der Grund hierfür: Hemeln feiert sein 1175 jähriges Bestehen. Am Pfingstsonn­tag fand ein stehender Umzug im Umfeld des Dreschschuppens statt an dem sich die Lindenbrüder mit Fischräucherstand im Carport von Lindenbruder Dietmar Osenbrück beteiligten. Am Pfingstmontag fand ein Frühschoppen für alle fleißigen Helfer im Dreschschuppen statt. In der Fichtenschonung des 1.Vorsitzenden Uwe Leck wird eine große Fichte als neuer Maibaum geschlagen.

2010
Am 24.April werden in Zusammenarbeit mit dem 1.Vorsitzenden des Förderkreises Grundschule, Joachim Mundt, Betonplatten neben dem neuen Sandkasten auf dem Anger verlegt, damit die von den Lindenbrüdern gestiftete Holzsitzgruppe auf trockenem Untergrund steht. Der traditionelle Pfingstfrühschoppen findet nach Schließung des Vereins- und Gründungslokals „Zur Linde“ erstmalig im Anbau des Dreschschuppens statt. Auf der Jahreshauptversammlung gibt des 1.Vorsitzende seinen Jahresbericht erstmalig nicht in Hemelner Platt sondern – wie im Vorjahr von einem Lindenbruder gefordert – in Hochdeutsch ab.

2011
Am 1.Mai wird nun schon der dritte Maibaum seit der erstmaligen Aufstellung 1994 aufgestellt.

2012
Auf der Jahreshauptversammlung wird der Beschluss gefasst – erstmals seit 20 Jahren – den Mitgliedsbei­trag anzuheben. Die Lindenbrüder spenden – wie alle kirmestreibenden Hemelner Vereine – 500,00 € für den neuen Anbau an den Dreschschuppen. Die Pflege der Rasenfläche vorm Dreschschuppen wird nach über 13 Jahren an den Trägerverein der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen übergeben. Der 2 Jahre vorher an­geschaffte neue Rasenmäher wird dem Trägerverein geschenkt.

2013
Auf dem Fest zum 50 jährigen Bestehen des Hemelner Kindergartens übernehmen die Lindenbrüder den Ge­tränkeverkauf. Zum 2.Mal nach 2012 belegt der Festwagen der Lindenbrüder beim Kirmesumzug den 1.Platz. Nach dem im Dezember 2008, nach Schließung des Vereinslokals „Zur Linde“, erstmalig die Jahreshauptver­sammlung in der Gastwirtschaft „Zur Krone“ stattfand ist auch hier am 29.Dezember 2013 letztmalig die Lin­denbrüderjahreshauptversammlung statt. Der Grund hierfür: Die Gastwirtschaft „Zur Krone“ schließt am 31.Dezember 2013 für immer.

2014
Am 50. Gründungstag des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln treffen sich zahlreiche Lindenbrüder in der Gastwirtschaft „Zur Fähre“ von Lindenbruder Andreas Bohle zum gemütliche Beisammensein und Aus­tauschen von Erinnerungen. Am 30.April findet ein Kommersabend mit abschließendem Tanz unterm Dresch­schuppen statt. Vor Beginn des Kommerses wird der Maibaum aufgestellt. Verdiente Lindenbrüder werden an diesem Abend geehrt und ausgezeichnet. 8 langjährige Vereinskameraden werden zu „Ehrenmitgliedern“ und 6 langjährig im Vorstand aktive Vereinskameraden zu „Ehrenvorstandsmitgliedern“ des Freundschaftsclubs ernannt. Vom Freitag, den 11.Juli (Disco) bis Montag, den 14.Juli (Frühschoppen) ist der Freundschaftsclub anlässlich seines 50 jährigen Bestehens Ausrichter der Kirmes. Der Festumzug am Kirmessonntag fiel einem heftigen Gewitterregen zum Opfer. Dieser hatte ca. 10 Minuten vor dem Festumzugbeginn eingesetzt. Sonst herrschte an allen Tagen auf der Kirmes verhältnismäßig gutes Wetter.

2015
Bei der Wahl zum Vorstand erklärt der 1.Vorsitzende Uwe Leck, dass er in der Wahlperiode 2015 – 2018 letztmalig für dieses Amt zur Verfügung steht. Mit der Wahl von Benedikt Grünewald zum 2.Vorsitzenden, Philipp Grünewald zum Kassenwart, Florian Kühne und Thorben Götte zu Beisitzern sowie Raphael Baake zum Jugendsprecher wurde der gewollte Verjüngungsprozess des Vorstandes eingeleitet. Auf Beschluss der Jahreshauptversammlung 2014 wurden Geldspenden an den Musikexpress Hemeln, den Frauenchor Hemeln, den MGV „Concordia“ Hemeln von 1860, den Jungen Chor Hemeln sowie die Jugendfeuerwehr Hemeln in ei­ner Gesamthöhe von 1.200,00 € gespendet.

2016
Wie andere Hemelner Vereine, Verbände und Institutionen auch, unterstützen die Lindenbrüder im Juni die erstmalig in Hemeln ausgerichtete „Hemelner Kulturwoche“, die zu einem großen Erfolg für unsere Ortschaft geworden ist.



Zurück zum Seiteninhalt